Präsidentin

Prof. Helene Harth Präsidentin


Helene Harth studierte Klassische Philologie, Germanistik und Romanistik in Frankfurt am Main, Tübingen und Florenz und habilitierte sich mit einer dreibändigen kritischen Ausgabe der Briefe des Florentiner Humanisten Poggio Bracciolini, die bei Olschki erschienen ist. Sie hatte Lehrstühle für Romanische Philologie in Passau und Saarbrücken inne und gründete nach dem Mauerfall als amtierende Präsidentin des Deutschen Romanistenverbandes das Institut für Romanistik an der Universität Potsdam, wo sie anschließend als Dekanin der Philosophischen Fakultät und als Prorektorin für Entwicklungsplanung und Finanzen tätig war. Von 1997 bis 2003 war sie Mitglied des Wissenschaftsrates. Von 2001-2003 amtierte sie als erste gewählte Präsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken. Seit 2005 leitet Sie den Auswahlausschuss der Friedrich-Ebert-Stiftung und ist Mitglied im Kuratorium. Seit 2009 hat sie am Institut für Italienische Kultur und Literatur der Universität Stettin eine ständige Gastprofessur inne.

Ihre wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsinteressen betreffen die die französische Literatur des 19. Und 20. Jahrhunderts, vor allem aber neben der italienischen Literatur der Renaissance die italienische Literatur und Kultur der Gegenwart und die postkoloniale Literatur im heutigen Italien. Sie war Begründerin und langjährige Herausgeberin der Zeitschrift Zibaldone, die sich dem Kulturkontakt zwischen Deutschland und Frankreich widmet.

Helene Harth hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre wissenschaftliche und kulturvermittelnde Tätigkeit erhalten: Premio Montecchio (für Kulturvermittlung zwischen Deutschland und Italien); Premio Carlo Betocchi (für ihr wissenschaftliches Werk), den Preis des Italienischen Außenministeriums für die Zeitschrift „Zibaldone“; die Orden „Chevalier“ und „Officier des Palmes Académiques“ (für die Aufbauarbeit und die Ausbildung von ostdeutschen Französischlehrern an der Universität Potsdam) und den Preis des Italienischen Außenministeriums für ihre Übersetzungen und ihre kulturvermittelnde Tätigkeit.

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